Am Freitag, 02. Jänner 2026 wurde die Freiwillige Feuerwehr Langenrohr um 21:31 Uhr zu einem Brand eines Einfamilienhauses alarmiert. Bereits wenige Minuten später, um 21:37 Uhr, traf das erste Einsatzfahrzeug am Einsatzort ein.
Aufgrund des Ausmaßes des Brandes wurden bereits in der Erstphase zahlreiche Feuerwehren aus der Umgebung mitalarmiert.
Beim Eintreffen stand das Gebäude bereits in Vollbrand, weshalb die Alarmstufe von B3 auf B4 erhöht wurde. Unverzüglich wurde mit den Löschmaßnahmen begonnen – sowohl über das örtliche Hydrantennetz als auch mithilfe zahlreicher Brunnen aus der Nachbarschaft.
Mehrere Atemschutztrupps führten Erkundungen am Brandobjekt durch. Aufgrund der akuten Einsturzgefahr konnten die Löscharbeiten jedoch ausschließlich von außen erfolgen. Unterstützung kam unter anderem durch die Drehleitern der Feuerwehren Tulln und St. Andrä-Wördern, die eine gezielte Brandbekämpfung von oben ermöglichten.
Durch den Einsatz einer Drohne und Wärmebildkameras konnte sich die Einsatzleitung rasch einen Überblick über die Lage verschaffen und gezielte Maßnahmen setzen. Der Brand wurde in den Nachtstunden unter Kontrolle gebracht, und bis etwa 08:30 Uhr wurde eine Brandwache gehalten, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.
Zum Glück gab es keine Personenschäden. Die Brandursache wird von den Brandermittlern der Kriminalpolizei untersucht.
Eingesetzte Kräfte:
Bezirkskommando Tulln
Abschnittskommando Tulln
FF Langenrohr
FF Asparn
FF Baumgarten/ Tullnerfeld
FF Dietersdorf
FF Freundorf
FF Judenau
FF Langenschönbichl
FF Michelhausen
FF Sieghartskirchen
FF St. Andrä-Wördern
FF Tulln Stadt
Rotes Kreuz
Polizei
Insgesamt 213 Feuerwehrleute mit 35 Einsatzfahrzeugen im Einsatz.